Flora Fußpflege - Podologie
Was ist Podologie?
Die Podologie beschreibt die Lehre vom Fuß.Die Tätigkeiten eines Podologen sind vielfältig. Präventive und therapeutische Maßnahmen in den Bereichen Orthopädie, Dermatologie und Pathologie u.a. erfordern eine solide Ausbildung, damit Podologinnen und Podologen kompetent ihren Beitrag im interdisziplinären Betreuungskonzept rund um den Fuß gerecht werden können.
Podologen arbeiten eng mit anderen Berufsgruppen, wie z.B. Ärzten, Orthopädieschuhmachern, Krankengymnasten u.a. zusammen,um mit ihrem Beitrag zum Erreichen verschiedener Therapieziele beizutragen.
Ein Beispiel ist der diabetische Fuß, bei dem der Podologe in Diagnostik und Therapie eine entscheidende Rolle spielt. Viele nachweisbare Erfolge unterstreichen die Wichtigkeit der Podologen an den Therapiekonzepten.
Wie unterscheidet man Fußpflege von med. Podologie ?
Die Ausbildung zum Fußpfleger oder med. Fußpfleger wird seit Jahrzehnten in unterschiedlichstem Umfang und Inhalt angeboten und durchgeführt. Die Bezeichnung med. Fußpfleger wird von vielen aus werbetechnischen Gründen, also zu Unrecht verwandt.
Die Ausbildungszeiträume schwanken von 3 Tagen bis zu ca. 6 Monaten (Teilzeit).
Nur Podologen sind von den Krankenkassen zur Behandlung und Pflege der Füße von Menschen mit Diabetes zugelassen und können ihre Leistungen mit den Kostenträgern abrechnen. So auch unsere Podologin, Frau Christina Heinemann.
Die Ausbildung zur Podologin/zum Podologen dauert 2 Jahre (Vollzeit) in Theorie und Praxis, beinhaltet eine Zusatzausbildung für den diabetischen Fuß und schließt mit einem Staatsexamen ab.
Der Podologe arbeitet neben zahlreichen Spezialtechniken wie Nagelkorrekturtechniken, Biomechanik, Orthosenherstellung und Nagelprothetik aktiv am Fuß des Diabetikers mit.
Die Flora Fußpflege / Podologie erreichen Sie unter Telefon (0 41 21) 42 62 21
Sorgfalt ist das oberste Gebot!
Wenn es um die Behandlung von Füßen geht, hat Sorgfalt oberste Priorität. Dies gilt vor allem für die Füße von Diabetikern und im besonderen Maße für die Patienten, die an einer sogenannten diabetischen Neuropathie leiden. Hierbei kommt es durch das langjährige Einwirken von hohen Blutzuckerwerten auf Nervenstrukturen, gerade eben an den Füßen, zu sensorischen Ausfallerscheinungen.
Taubheitsgefühle, Kribbeln, Brennen oder andere Missempfinden können die Folge sein. Fatalste Folge kann ein Verlust jeglichens Schmerzempfindens sein. Die Patienten merken Verletzungen, Druckstellen, etc. nicht mehr und aus ursprünglich harmlosen Verletzungen entwickeln sich hochinfizierte Wunden, die dringend auch ärztlicher Betreuung bedürfen. Podologen wissen um die Problematik, die ein sogenannter "Diabetischer Fuß" mit sich bringt und lassen deshalb besondere Achtsamkeit walten.
